Mittwoch, April 1, 2020
Ronny profitiert vom Blitzstart – „DC Simracing“ mit klarem Vorsprung vor „Drive Till Madness 2“

„TouchRepair Racing Team“ konnte durch seinen Piloten Fishmac die Qualifikation in Split C für sich entscheiden. Zeitversetzt zu Split B fuhren die Anwärter auf die Krone im langsamsten der drei Splits beim Erlöschen der Startampel los. Der von P2 gestartete Ronny (DC Simracing) reagierte einen Tick schneller als sein Vordermann. Somit war der Start für ihn gewonnen. „Drive Till Madness 2“, besser gesagt Riu, wollte ebenso ein Wort mitreden, konnte aber die Gelegenheit nicht nutzen. Stattdessen wurde Darius (Midnight Crew 3) zum Profiteur und so bezog er den vorerst zweiten Gesamtrang, der mit dem Verlauf der Runde bereits einige Wagenlängen hinter Ronny zurücklag.

Die üblichen Unruhen im Mittelfeld forderten schnell ihren Tribut. Bereits in der ersten Rennrunde mussten zwei Piloten die Boxengasse aufsuchen. Das Nachziehen zum regulären, nicht von Schäden betroffenen Boxenstopps erfolgte in Runde 5. Spitzenreiter Ronny, der zu dem Zeitpunkt um die 5 Sekunden Vorsprung hatte, führte eine Kolonne an Fahrzeuge in die Boxenstraße. Logisch war es, dass allen voran Riu den Overcut versuchte. Im Schlepptau waren Kalam (Midnight Crew 3) und Apollo (DC Simracing). 

Darius, der sich früh auf P2 positionieren konnte, fand sich plötzlich auf P7 wieder, samt Schäden am Splitter und der Radaufhängung. Ronny führte währenddessen das Feld weiter an – DC Simracing hatte alles richtig gemacht. Dahinter waren Fishmac und Riu in einen Zwist gelangen. Rius Teamkollege Cool lauerte auf P4 nur auf seine Chance. So konnte der Spitzenreiter seinen Vorsprung weiter ausbauen. In Runde 13 stand der zweite Service an. Zum Pech von „DC Simracing“ kam ihr Spitzenpilot hinter dem immer noch bestehenden Dreierzug heraus. Die frischen Reifen sollten dies allerdings wieder korrigieren. 

Ronny schloss zügig auf Cool auf. Auf der Außenbahn im Anfahren zur zwölften Kurve zog er am „Drive Till Madness 2“-Piloten vorbei. Kurzen Prozess machte er ebenso mit Riu. Nun lauerte er hinter Fishmac, der allerdings die Reißleine zog und an die Box fuhr. Somit war Ronny wieder an der Spitze. Strategisch gesehen hatte es sich für „DC Simracing“ trotz des anfänglich aussehenden Pechs am Ende zur Gänze ausgezahlt. 

Im finalen Akt des Rennens war Ronny deutlich dem Sieg am Nächsten. Riu, Fishmac und Cool hatten kaum noch Möglichkeiten, die Lücke zu schließen. Für Cool sollte es sogar noch bitterer werden. Er überquerte die Start- und Ziellinie am Ende erst auf dem siebten Gesamtrang. Sieger wurde, wie auch anders zu erwarten, Ronny. Auf Platz 2 freute sich Riu über die Punkte, P3 war Fishmac in der Schlussphase nicht mehr zu nehmen. 

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