Freitag, August 14, 2020
Nach Neustart glückt Benjamin-T-80 der Sieg in Split B

Im zweiten Anlauf zum Spektakel in Italien startete Benjamin (Midnight Crew) von der Pole-Position. Mit ihm war Schiavone (DRP Corse Due) in Reihe 1 zu sehen. Der Pole-Setter verpatzte den Start und gab seine Führung an den „DRP-Corse“-Piloten ab. Die Führung hielt für die Dauer des Entlangfahrens der Start- und Zielgeraden an. FastPop (Monkeyboys Racing) schubste ihn beim Anbremsen in die 

erste Schikane mit einer Kraft an, die ihn in die Auslaufzone schickte. Schiavone war bei der Ausfahrt auf dem letzten Platz – mehr als nur ärgerlich, doch das Rennen hatte ja bekanntlich 35 Runden. 

Die ersten Runden dienen im Regelfall zum Finden der Rennposition. Viel Bewegung im Feld ist vorprogrammiert. So konnte Mucke (Flying Devil´s) aus der Startphase am meisten gewinnen und die Führung übernehmen. Dahinter reihten sich Benjamin (Midnight Crew) und Sheriff (DRP Corse Uno) ein. Im Mittelfeld kämpften unterdessen zahlreiche Fahrer um ihre Plätze. Jeder wollte bereits früh in einer optimalen Ausgangslage sein, bevor der erste Routinestopp zwischen Runde 5 und 7 auf dem Plan stand.

Dieses Zeitfenster ist immer ein Schätzwert, zumal die Fahrer mit ihren Ingenieuren in Dauerabsprache bezüglich des Reifenverschleißes und des Tankinhalts sind. Mit einem „Overcut“, sprich dem späteren Boxenstopp gegenüber den direkten Kontrahenten, gelang es Benjamin an Mucke vorbeizukommen und die Führung zu übernehmen. Auf P3 und P4 waren Freeman (Drive Till Madness) und Schiavone am Zeitenmonitor angezeigt worden. Beide hatten bereits im Anschluss des Startunfalls seitens Schiavone Sprit gefasst und die kaum verschlissenen Reifen gegen neue Pneus tauschen lassen. Auf Platz 5 und 6 lauerten Sheriff und Thomas (Monkeyboys Racing), die zusammen einen Viererzug bildeten. 

Im Verlauf herrscht einiges an Bewegung in dem aus vier unterschiedlichen Teams bestehenden Zug. Mehrmals tauschten die Piloten die Plätze. Freeman traf diese Fahrzeugformation am schlimmsten. Gegen jeder seiner drei Gegner musste er sich im Duell geschlagen geben. Den letzten Zweikampf verlor er gegen Thomas, der sich in noch in der gleichen Runde des Geschehens in den Reifenstapel ausgangs der zweiten Schikane drehte. Wem das Ganze natürlich in die Karten spielte: Benjamin und Mucke. Das Führungsduo konnte ordentlich Distanz zwischen sich und dem D-Zug bringen. Auf Monza ist jeder Zehntel Vorsprung immens wichtig, denn der Windschatten, so sagt man in Kreisen, kann bereits eine Wirkung ab 1,2 Sekunden Abstand zwischen den Fahrzeugen aufweisen.

Den Vorteil, den Benjamin und Mucke aus den frühen Fights der Gegner ziehen konnten, sollten sie für den gesamten Rennverlauf behalten. Keiner der Kontrahenten konnte vordergründig Benjamin, der am Ende mit über 20 Sekunden Vorsprung gewann, gefährlich werden. Im Kampf um das Podium ging es für die gesamte Renndauer heiß her. Immer wieder fochten Sheriff, Wisemen (DRP Corse Due), Fate (Drive Till Madness), Aussetziger (DRP Corse Uno) und Schiavone die Trophäe für den dritten Platz unter sich aus. Am Ende sollte es Sheriff sein, der sich über P3 freuen durfte. 

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