Mittwoch, April 1, 2020
Lobby B Sieg im Sprintrennen für Minkihl – DerNeue zieht im Hauptrennen nach

 Minkihl setzt sich um etwas mehr als eine Sekunde Vorsprung gegen MBR-Piloten DerNeue durch 

 

In Lobby B startete Minkihl (Midnight Crew) von der Pole-Position, gefolgt von Teamkollegen Maik, AlbertEinstein und ColaErdbeere. DerNeue spoilerte etwas und schob sich zwischen Maik und AlbertEinstein auf Platz 3. Da war er in das „Auge des Sturms“ geraten. Mittendrin statt nur dabei. Zuschauer waren gespannt, denn sobald die Lichter für das wie in Lobby A gefahrene 16-ründige Spektakel ausgehen sollten, hieß es, den rechten Fuß auf das Gaspedal zu stellen und das eigene Fahrzeug möglichst schnell von dem Startplatz in Richtung der ersten Kurve zu bewegen. 

 

Und so ließ der Veranstalter recht zügig die Ampelanlage nach fünf roten Ampeln auf fünf grüne Ampellichter umspringen. Für DerNeue wohl etwas zu schnell, denn seine Reaktion reichte nicht aus, um mit dem gleichen Tempo wie die Gegner um sich herum loszufahren. So konnte die „Midnight Crew“ bis zur zweiten Runde das Führungsquartett bilden. ColaErdbeere wurde nämlich von DerNeue auf P5 zurückgedrängt. 

 In weiterer Folge machte DerNeue weiter Boden auf den Spitzenreiter Minkihl gut. Während im Mittelfeld Chunkfood (…) und Wiesi (…) um den sechsten Platz kämpften, sprich in diesem Fall „best of the rest“, geriet Maik auf P2 vom MBR-Piloten stätig unter Druck. In Runde 10 war er noch in der Verfolgung, zwei Runden später folgte das Überholmanöver. Auf der Außenbahn der Start-/Zielgeraden war DerNeue durch den Windschatten mit einer deutlich höheren Endgeschwindigkeit als das MC-Oberhaupt unterwegs. Beim Einbiegen in die schnelle erste Kurve war die Aktion wieder geschehen. Maik sollte in der Folge noch AlbertEinstein und ColaErdbeere passieren lassen.

 

Das Rennen wandte sich bereits dem Ende zu. Minkihl, der seinen Vorsprung auf knapp etwas mehr als eine Sekunde schrumpfen lassen musste, hatte alle Hände voll zu tun, das Auto nicht von der Fahrbahn abkommen zu lassen. DerNeue war auf immer noch auf dem zweiten Platz, AlberEinstein und ColaErdbeere gerieten in eine Uneinigkeit bezüglich des letzten Treppchenplatzes. Das Duell fiel pro AlbertEinstein aus, denn ColaErdbeere machte seine KTM X-BOW der Leitplanke der Boxeneinfahrt nach einem Fahrfehler bekannt. Sein Rennen war somit gelaufen. Am Ende der kurzen 16 Runden siegte schließlich Minkihl, der für das Hauptrennen auf den letzten Startplatz aufgrund der Regularien gesetzt wurde. 

DerNeue mit Revanche gegen Minkihl – Strategie und Fahrgeschick lasse ihn wie einst Kimi Räikkönen aus der letzten Startreihe heraus triumphieren 

 

Mit dem besten Blick in Richtung der abfallenden ersten Kurve standen TheFirstCause (…) und F33dy, der für „Drive Till Madness“ den 11. Platz aus dem Sprintrennen verbessern wollte, im Starting-Grid. DexBex (…) und Punkattack (…) waren in Reihe 2 vorzufinden. Im Hinterfeld nahmen die Top 4 des Sprints die 47 Runden in Angriff. Ein aufregendes Rennen stand bevor.

 

Auf dem Weg zu den S-Kurven gab es bereits einiges an Bewegung im Feld. DexBex verlor den Grip auf der Vorderachse und rutschte im zweiten Rechtsknick von der Fahrbahn ab. Dies brachte vordergründig den von den hinteren Plätzen gestarteten Fahrern Maik, DerNeue, Minkihl und AlbertEinstein einen Vorteil. Aus dem Getümmel heraus positionierten sie sich für die noch junge Anfangsphase auf 6 ,7, 8 und 9.

 

Doch der Verkehr nahm für die vier Piloten nicht ab. Auf Platz 4 aufschließend war Punkattack der Kontrahent, den es zu schlagen galt, wenn das Führungstrio nicht aus den Augen verloren werden sollte. Stets fair am absoluten Verhindern des Platzverlustes seinerseits bot er Paroli. Zwar war dies völlig legitim und angemessen, unter dem Strich war dies kein langer Kampf. Bereits in der Folgerunde sollte DerNeue vorbeifahren. 

Das Boxenstoppfenster war fast schon parallel dazu geöffnet worden. Das richtige Timen war jetzt immens wichtig. War man zu früh beim ersten Service, hatte man zwar die frischen Reifen, drohte aber mitten im Verfolgerfeld den Anschluss zu verlieren. War man zu spät, verlor man über den Stopp dann die Positionen und musste alle passieren lassen, die vor einem die Pneus gewechselt hatten.

 

Doch die Strategieköpfe von MBR und MC sind zu routiniert, als das ihn so ein Fehler unterlaufen würde. Geschickt planten sie den Funkspruch, mit der Bitte, am Ende des Umlaufs nicht über Start und Ziel zu fahren, sondern mit einem engeren Radius die letzte Kurve zu nehmen, um für die Boxenstraße zwischen den vorgesehenen Fahrstreifen das Auto zu bewegen.

 

So folgten die Reihen der ersten Boxenstopps. Es sollten am Ende vor allem die Renningenieure von AlbertEinstein und DerNeue sein, die mit ihrer Erfahrung die Piloten in einen hoch spannenden Zweikampf schickten. Die beiden Fahrer lieferten den Zuschauern an Strecke und Bildschirm ein Duell um die Führung – und das über weite Teile der Rennmitte, welches bis in die Schlussphase anhielt. 

Und diese Schlussphase, die zeigte, dass 47 Runden doch eine Vielzahl an Kilometern bedeutete – mit jeder Menge Möglichkeiten für Fehler. Und genau dies war in Runde 33, sprich mit dem zeitgleichen Ende des Duells AlbertEInstein und DerNeue, die das Renngeschehen prägten, der Fall. Dem MC-Piloten unterlief ein kleiner Schnitzer, der von DerNeue genutzt wurde. Der darauffolgende Boxenstopp schmiss ihn auf P4 zurück.

 

„Monkeyboys Racing“ hatte nun sämtliche Karten für den Sieg und die damit verbundene Revanche in den eigenen Händen. Nun lag es an ihnen, keinen Fehler zu machen. Selbst der auf P2 fahrende Minkihl, der in Runde 42 noch einmal zum Tanken hielt, konnte nicht mehr heranfahren. So sollte DerNeue in Runde 47 mit 23 Sekunden Vorsprung Sieger des Hauptrennens werden. ColaErdbeere wurde auf P3 gewertet. 

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